Adamekhütte über Gosauseen :: Dachstein Salzkammergut

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  • Berg-Gipfelwanderung Berg-Gipfelwanderung
  • Beste Jahreszeit von Mai bis Okt.
  • Basisort 4824 Gosau
  • Gesamtgehzeit 04:05
  • Höhenunterschied 869m
  • Neigung in Prozent 10.2% ↑
  • 12.96km
  • Hangausrichtung Ost/West
  • Familienfreundlichkeit 6 von 10
  • Kondition 1 von 10
  • Panorama 8.3 von 10
  • 1 von 10
  • Erlebnis 8.7 von 10


Routenbeschreibung

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Freizeitkarte.at

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Gosau - Vorderer Gosausee


Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz des Vorderen Gosausees.

Vom Parkplatz aus, gehen wir ca. 200 m (937m) bis zum Gasthof am Seeufer des Vorderen Gosausees.

Hier teilen sich die Wege linkes Seeufer Ebenalm, Vorderer Gosauseerundweg, Gosaulacke und Hinterer Gosausee, rechtes Seeufer, Weg Nr. 620 auf die Gablonzerhütte und die Zwieselalm sowie den Herrenweg, und den Dachsteinrundwanderweg.





 

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 gosau adamekhütte

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Vorderer Gosausee - Hinterer Gosausee


Von der Gabelung Ebenalm folgen wir der Markierung Gosauseerundweg und Adamekhütte bis zur Gabelung der beiden Wege am Ostufer des vorderen Gosausees.

Rechts Gosauseerundweg und geradeaus weiter zur sehenswerten Gosaulacke, dem glasklaren türkisgrünen hinteren Gosausee und der Abzweigung zum Aufsteig auf die Adamekhütte kurz und der am Ostufer liegenden, in den Sommermonaten bewirtschafteten "Hinteren Seealm" auf 1.164m.





 

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 gosau adamekhütte

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Hinterer Gosausee - Adamekhtt.

Der Weg zur Adamekhütte zählt sicherlich zu den allerschönsten Hüttenanstiegen der Alpen. Vom Vorderen Gosausee bis zur Hütte sind etwa 1.250 Höhenmeter auf 14 km Wegstrecke zu bewältigen. Die Anstiegszeit beträgt etwa 2 1/2 - 4 Stunden, je nach Kondition. Der Weg ist bekannt als der "Gosauer Reitweg" und wurde mit einer Durchschnittsneigung von ca. 10 % angelegt, was eine Wanderung ohne übermäßige Anstrengung ermöglicht.

Vom Ostufer des Vorderen bishin zum Hinteren Gosausee (910 m) bewegt man sich auf einem breiten Fahrweg, auf dem Fahrverbot auch für Mountainbikes herrscht. Am Hinteren Gosausee auf etwa 1.100 m ist knapp vor der Hinteren Seealm (bewirtschaftet) rechts die Abzweigung zur Adamekhütte beschildert.

Von hier an geht es auf einem vom ÖAV- Sektion Austria bezeichneten und betreuten Weg aufwärts!
Die Adamekhütte ist über einen sehr gut angelegten und sehr gut instand gehaltenen Weg erreichbar. Auf 1550 m quert man auf einer kleinen Holzbrücke den Kreidenbach. Es handelt sich hier quasi um den Ablauf des Schmelzwassers aus höheren Gletscherregionen.

Das Bachbett ist jedoch nur im Frühling bei der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen mit Wasser gefüllt, denn der so kompakt aussehende Dachsteinkalk ist voller Ritzen und Spalten, die den Wasserhaushalt der Region größtenteils unterirdisch passieren lassen. Bei 1638 m findet man unmittelbar neben dem Weg eine Tafel, die auf die bereits verfallene Grobgesteinhütte hinweist. Von dieser Tafel einige Meter nach links aufwärts zu gehen macht sich bezahlt, an einen riesigen Felsblock geschmiegt findet man die Überreste des ersten alpinen Bersteigerunterstandes auf dieser Seite des Dachsteins.

Unterwegs kommen kommt man immer wieder an geologischen Erscheinungen vorbei, die eines Blickes wert sind.

Links oben steht wie eine Burg mit Zinnen eine eigenartige Felsformation, schon am Hinteren Gosausee ist sie zu bemerken, je weiter man aufsteigt, umso imposanter erscheint sie.
Es handelt sich dabei um die Gschlößlkirche.

Am "Hohen Riedl" auf 1.809 m ist die größte Anstrengung geschafft. Von hier an legt sich der Weg zurück, man betritt das alte Gletscherbecken des Großen Gosaugletschers, nun ist die Umgebung nicht mehr von schroffen Felsformationen, sondern von Schuttmoränen und Gletscherschliffplatten bestimmt. Ebenso ändert sich hier schlagartig die Vegetation, es gibt keine Bäume mehr und auch die Latschen werden weniger. Bei Beginn der touristischen Erschließung der Region vor gut 100 Jahren befand sich hier das Ende des Gletschers.

Man kann von hier aus das erste Mal die Adamekhütte sehen! Eine halbe Wegstunde unterhalb der Hütte zweigt der Weg zur Simony- Hütte auf der Ostseite des Dachsteinstockes ab mit der Weg Nr. 652.

Auf 2.196 m ist das Ziel der Wanderung erreicht, die Adamekhütte!

Nach dem langen Anstieg kann man die hier sprichwörtliche Gastlichkeit doppelt genießen.





 
Autor der Tour: Roland Kurz

Adamekhütte


Adresse:

Der Aufstieg: 

Während des Aufstieges findet man laufend Zeugnisse italienischer Wegbaukunst. Das mutet seltsam an, als jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts der Weg in schwierigstem Gelände geplant wurde, waren die italienischen Wegebauer als einzige zu solcheiner Leistung in der Lage.

So hauste zwei Jahre lang ein Italiener namens Rossi mit Frau und Kind in selbstgebauten Unterständen direkt an seinem Meisterwerk, der Weganlage zur Hütte.

Heute wird der Weg durch die Hüttenwirte in Zusammenarbeit mit dem ÖAV, Sektion Austria,instand gehalten.

Ein Verirren ist praktisch nicht möglich, trotzdem sollte entsprechendes Kartenwerk mitgeführt werden. Es handelt sich beim Anstieg um eine alpine Wanderung, richtiges Schuhwerk und entsprechende Bekleidung ist unbedingt erforderlich!

Es ist empfehlenswert, sich früh am Morgen auf den Weg zu machen, da der Weg zur Mittagszeit in der prallen Sonne liegt. Darüberhinaus sollte man unbedingt 1 -2 Liter Flüssigkeit mitnehmen, da am Weg nur sehr spärliche Quellen (Grobgesteinhütte) vorhanden sind.

Für das frühe Aufstehen wird man durch grandiose Tiefblicke und Licht-Schattenspiele entlohnt!

Wenn beim Höhersteigen über den "Bärenstaffel" einem die Sonne langsam immer weiter entgegenkommt, ist das ein wunderbares Erlebnis. Noch dazu, wo man anden gegenüberliegenden Hängen schon alles im hellen Licht beobachten kann.

Der Bau der Grobgesteinhütte wurde von 1878 - 1879 auf einem von Prof. Simony und Dr. Barthausgesuchten geschützten Platz von Gosauer Handwerkern realisiert. Sie war damals der Ausgangspunkt für hochalpine Unternehmungen im Dachsteingebiet und bot Platz für 10 Personen, allerdings ohne Komfort! Nach dem Bau der Adamekhütte (1906 - 1908) verfiel die Grobgesteinhütte.

Der ÖAV,Sektion Austria, plant einen eventuellen Wiederaufbau des Unterstandes, nicht aus kommerziellen, sondern aus historischen Gründen.

Etwa 50m den Weg zur Adamekhütte weiter ansteigend, findet man die einzige ständigfließende Quelle am ganzen Weg bis zur Hütte!

 

Die Gschlößlkirche.

Der Name setzt sich zusammen aus dem "Gschlößl" wegen des burgartigen Aussehens und dem Begriff Kirche. Letzterer stammt aus der Zeit des Geheimprotestantismus. Vor dem Jahr 1731 war der Protestantismus in Österreich verboten, Gottesdienste wurden geheim in Felshöhlen abgehalten. Eine solche Höhle befindet sich im Inneren dieser Felsen.


Telefon: +43 664/9180695
Internet: http://www.adamek.at/
eMail: office@adamek.at

 
Standorte

Orientierung

Gosauer Hallenbad
 

Interessantes

Pan Adamekhuette, Pan Hütteneckalm, Vorderer Gosausee, Tourismusbüro Gosau
 

Beherberger

Adamekhütte, ÖAV Hofpürglhütte
 
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