DACHSTEIN-Rundwanderweg von Pichl-Kainisch :: Ausseerland - Salzkammergut

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  • Berg-Gipfelwanderung Berg-Gipfelwanderung
  • Beste Jahreszeit von Juni bis Okt.
  • Basisort 8984 Pichl-Kainisch
  • Gesamtgehzeit 45:35
  • Höhenunterschied 2176.4m
  • Neigung in Prozent 14.4% ↑
  • 116.33km
  • Hangausrichtung Ost/West
  • Schwierigkeit rot
  • Kondition 5 von 10
  • Panorama 7.4 von 10
  • 1 von 10
  • Erlebnis 5.2 von 10


Routenbeschreibung

TAG 1 PICHL-KAINISCH - HALLSTATT



 

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ödensee

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Pichl - P Riedlbach

Von der Ortschaft Pichl - Kainisch fahren wir Richtung Äussere Kainisch zum Parkplatz des Riedlbaches der beim Bahnhof Kainisch liegt.



 

P Riedlbach - Kohlröserlhütte

Ab dem Parkplatz beim Altarm des Riedlbaches gehen wir auf dem Ödenseeweg Nr. 8 direkt zur Kohlröserlhütte. 

Empfehlenswert ist natürlich der familienfreundliche und barrierefreie Rundweg um den als Naturerlebnis zu bezeichnenden Ödensee. Die Themenstationen auf dem Rundweg geben Auskunft über "Leben im Wasser", Hochmoor und Torfstich" sowie "Wald und Karst".

 





 

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 skg kainisch   agatha

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Ödensee - Bad Aussee

Durch eindrucksvolle Naturlandschaften, vorbei an geheimnisvollen Karstquellen führt der Dachstein Rundwanderweg fast eben durch das naturbelassene Koppental bis Hallstatt.

Der Weg verläuft gemütlich durch Laubwald immer neben der Kainisch Traun, vorbei an einigen übersichtlichen Gabelungen unter der Eisenbahn hindurch bis zur Mauerbrücke. Hier queren wir die Bundesstrasse und gehen auf der anderen Straßenseite dem Verlauf des Weges folgend weiter, vorbei am Solehaus bis zum Bahnhof in Bad Aussee oder vom Ortsteil Eselsbach über die Schießstattgasse und die Mühlleite in das Stadtzentrum von Bad Aussee.





 

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 skg kainisch   agatha

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BH Bad Aussee - Sarstein

 

Ausgangspunkt:

Bahnhof

 

Charakteristik:

Flußwanderung der Traun abwärts, als Wanderweg ausgestattet. Im unteren Teil auf der alten Bahntrasse führend. Mit Informationstafeln zum Thema „Wildnis“ ausgestattet.

 

Route:

unmittelbar am Bahnhof beginnt der reizvolle Weiterweg an der Koppentraun entlang nach Obertraun. Wir wandern der Traun entlang bis zum Austeg. Dann entfernt sich der Forstweg von der Traun und führt leicht ansteigend bis in die Ortschaft Sarstein und zur sog. „Vogelhütte“. Danach geht es wieder abwärts bis zur imposanten Hängebrücke. Auf ihr überqueren wir die Traun und beginnen eigentlich den wildromantische Teil dieses Wanderweges, der nun immer am Ufer der wilden Koppentraun entlang führt.

 





 

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 skg kainisch   agatha

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Sarstein - Hst. Koppenbrüller Höhle

Ursprünglich eine Bahntrasse, die 1897 gänzlich vom Hochwasser weggespült u. dann wieder, allerdings wesentlich höher, neu verlegt wurde. Eine Einkehrhütte versorgt die Wanderer mit Speis und Trank, ansonsten sorgt nur die brausende und gischtende Koppentraun mit ihrem glasklaren Wasser für Abwechslung. Nach dem alten Eisenbahntunnel erreicht man die Koppenbrüllerhöhle, eine noch tätige Wasserhöhle, deren Besuch sehr zu empfehlen ist. Danach sind es nur noch 10 Minuten Gehzeit bis zum Ende des Koppentalwanderweges, den Gasthof Koppenrast.

Zurück nach Bad Aussee nehmen wir die Bahn (Fahrplanauskunft am Bahnhof Bad Aussee!)

 

Besonderes:

die Koppenbrüllerhöhle – eine wasserführende Tropfsteinhöhle. Nach besonders hohen Niederschlagsmengen oder während der Schneeschmelze ist aus der Höhle ein gewaltiges Brüllen und Grollen zu hören, das wahrscheinlich durch die Engstellen im Höhlensystem verursacht wird. – Koppenwinkelsee.





 

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Hst. Koppenbrüller Höhle - Obertraun

Von der Haltestelle/Bahnhof Obertraun Koppenbrüllerhöhle verläuft der Dachstein Rundwanderweg parallel zur Straße in Richtung SW ca. 30 Minuten bis nach Obertraun. Markierung "DRWW" sind ab BHF Obertraun wieder vorhanden.



 

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Obertraun - Hst. Hallstatt

Von Obertraun halten wir uns am Dachstein  Rundwanderweg immer geradeaus Richtung Schiffstation. Nach der Ortschaft geht es vorbei an einigen Bootshütten unterhalb der Eisenbahntrasse dem rechten Ufer des Hallstättersees folgend. Hier biegen wir zur Ostuferseestrasse ab und gehen weiter auf dem Salzkammerweg oberhalb vom Schloss Grub durch den bunten Laubwald. Mit ständigem Blick auf den Hallstättersee gelangen wir nach 50 Minuten Gehzeit meist am Ufer des Hallstättersees zum Hallstätter Bahnhof und der Schiffsanlegestelle von welcher aus wir nach Hallstatt übersetzen.

 





 

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Hst. Hallstatt - Hallstatt

Nach der Überfahrt mit dem Schiff Stefanie II nach Hallstatt beenden wir für heute den Dachstein Rundwanderweg und suchen uns in der einzigartigen, immer wieder faszinierenden Ortschaft, ein Quartier und lassen uns vom Flair der vergangenen Jahrtausenden dieses Ortes verzaubern.

Weltkulturerbe!

Seit Dezember 1997 ist die Region "Hallstatt - Dachstein / Salzkammergut" als Beitrag Österreichs in der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten.

 





 

TAG 2 HALLSTATT - BAD GOISERN



 

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Hallstatt - Goisern

Ab Hallstatt verläuft der Dachstein Rundwanderweg am Soleweg weiter, immer in mittlerer Höhenlage oberhalb des Hallstättersees durch das Innere Salzkammergut.

2 Varianten zum Ausgangspunkt stehen zur Auswahl:

Variante I: die klassische Variante, per pedes bis zum Soleleitungsweg.
(Bei der Postanlegestelle in Hallstatt 511m befindet sich leider keine Markierung vom DRWW!)

Laut Auskunft der freundlichen Besatzung der Stefanie II gehen wir direkt über den Hauptplatz den leicht ansteigenden Weg. Auf einem alten Holzhaus finden wir die erste Markierung: ein blaues, altes Emailschild mit der Aufschrift: „Zur Kirche", „Zur Soleleitung".


Über die Stufen geht es zur evangelischen Kirche. Vor dieser gleich scharf nach rechts auf die nächste Etage des Friedhofes, beim WC vorbei und linkerhand die steilen, unzähligen Stufen und Serpentinen hinauf.
Bei der Marienruhe nützen wir das herrliche Panorama auf Hallstatt und den See um ein bisschen zu verschnaufen und uns vom Aufstieg über die vielen Stufen zu erholen.

Der Start der Soleleitung beim Rudolfsturm befindet sich in 855m. Von diesem Punkt geht es nunmehr gleichmäßig bergab.Der von nun an großteils ebene Weg schlängelt sich durch die „Höll", an schroffen Felsen vorbei, unter niedrigen Felschnischen hindurch, durch lichten „Bannwald", immer mit Blick auf den romantischen Hallstätter See.
Es geht über den „Gosauzwang", einer hohen Brücke über den Gosaubach, vorbei an den Druckrohren zum Elektrizitätswerk bei Steeg nach Bad Goisern, der Heimat der berühmten Wanderschuhe, der „Goiserer".
(Oder weiter in drei weiteren Etappen bis Lauffen und Bad Ischl nach Ebensee.)

Variante II: Mit der Seilbahn von Hallstatt geht es hinauf zum Rudolfsturm.

Mit der Seilbahn von Hallstatt geht es hinauf zum Rudolfsturm mit seinem spektakulären Rundblick. Von dort gelangen wir entlang des prähistorischen Gräberfeldes zum Eingang des Salzbergwerkes, wo Sie noch heute - zum Ursprung der Sole - in die faszinierende Welt der Bergleute einfahren können.
Der Weg schlängelt sich durch die „Höll", an schroffen Felsen vorbei, durch lichten „Bannwald", immer mit Blick auf den romantischen Hallstätter See.
Weiter wie bereits unter Variante I beschrieben geht über den „Gosauzwang", einer hohen Brücke über den Gosaubach usw. nach Bad Goisern.

 





 

TAG 3 BAD GOISERN - VORD. GOSAUSEE



 

Goisern - Goiserer Hütte

Am Dachstein Rundwanderweg über die Goiserer Brücke nach Steinach (auch per PKW oder Taxi zu befahren!). Hoch darüber klebt die Goiserer Hütte am Gipfelgrat. Die Markierung zum Hochmuth läßt man rechts liegen und folgt in stetem Anstieg dem Weg entlang des Schüttbaches. Über die verfallene Trockentann-Alm mit ihren neuen Hütten, kommt man in immer steiler werdendes Gelände über Serpentinen hoch. Bei der "Wallmann-Poldl-Rast" haben zahlreiche Bergfreunde eine Rasthütte aus Lärchen gezimmert.

Die verfallenen Hütten der Niederen Scharten - Alm bleiben links vom Dachstein Rundwanderweg liegen. Man sieht nun hinaus ins Tote Gebirge, hinab auf Goisern. Herrliche Lärchen ragen aus prächtigen Latschenfeldern, durch die man der bewirtschafteten Hütte näher kommt.
Von hier aus kann man den Großglockner erblicken. Vorbei an der "Kalmooskirche", einer interessanten Felshöhe, erreicht man in einer Stunde den Kalmberggipfel, der wegen seiner Form "Indianer" genannt wird. Blick zum Dachstein, weiter m Dachstein Rundwanderweg hinab nach Goisern und Gosau, zum Gosaukamm und in die ganze weite Runde.

Goiserer Hütte (Fon: +43/699/11871321)





 

Goiserer Hütte - Iglmoos Alm

Von der Goiserer Hütte zur Oberen Scharten Alm (ca. 1.500m) und von dort dem Dachstein Rundwanderweg, Weg 224 folgend zur Jausenstation Iglmoosalm (ca. 1.200m) absteigen.



 

Iglmoos Alm - Gosau

Von der Jausenstation Iglmoosalm dem Dachstein Rundwanderweg auf dem Weg 880 folgend nach Gosau absteigen.



 

Gosau - Vorderer Gosausee

Mit dem Bus Taxi oder Pkw von Gosau zu unserm Ausgangsort dem P am "Vorderen Gosausee"



 

TAG 4 VORDERER GOSAUSEE - HOFPÜRGLHÜTTE



 

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Vorderer Gosausee - Gablonzer Hütte

Wir beginnen den ersten Tag des Dachstein Rundwanderweges, am Fuße des Gosaukammes.

Wir gehen am Austriaweg unterhalb der Bischofsmütze zur Hofpürglhütte.

Wir starten unseren Dachstein Rundwanderweg am Parkplatz des Vorderen Gosausees.

Vom Parkplatz ausgehend gehen wir ca. 200 m bis zum GH am Gosausee (937m). Linker Hand am GH vorbei und gleich rechts das Seeufer entlang, bis zur ersten Gabelung mit der Weg Nr. 612/620. Dort beginnen wir unseren Weg 620 Gablonzeralm, in Richtung Zwieselalm-Hofpürgelhütte mit einem leichten Anstieg, welcher sich immer steiler werdend am Fuße des Donnerkogels linkerhand von der Seilbahn der Gosaukammbahn empor windet. An der Gabelung 1.250m (Hofpürglhütte 623/612, Steiglweg 612, Steiglpass 623/612) gehen wir rechts weiter in Richtung Gablonzerhütte und kommen auf unserem Weg vorbei zur Krautgartenalm.

Durch einen herrlich bunten Laubwald setzen wir unseren Weg fort, bis zur Gablonzerhütte (1.522m), welche wir nach ca. 45 min Gehzeit erreichen. Bei einer kurzen Rast genießen wir den Ausblick auf den Donnerkogel und hinunter auf den vorderen Gosausee und das dahinter liegende imposante Dachsteinmassiv.

Der Dachsteinrundwanderweg verläuft teilweise auf dem Bibelweg und dem neu ins Leben gerufenen Weg des Buches..  http://wegdesbuches.evang.at

 





 

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Gablonzer Hütte - Stuhlalm-Theodor Körner Hütte

Von der Gablonzerhütte folgen wir der Markierung des Dachsteinrundwanderweges dem relativ steilen Weg (Weg Nr. A01/ 601) bis auf das Törleck in 1.618m. Wir gehen an der Abzweigung zum Donnerkogel Klettersteig ([i]-Tafel) weiter durch ein Drehkreuz auf dem - Austriaweg (Bibelsteig) in Richtung S und gelangen nach einem kurzen Abstieg zu einem Brunnen. (Achtung: Beschilderung Dachstein Rundwanderweg, wie im Führer beschrieben nicht vorhanden!)

Dort biegt der Weg nach links ab und führt durch einen schütteren Laubwald mit herrlichem Ausblick ins Lammertal, im SW auf Annaberg und das dahinter liegende Tennengebirge.

Nach dem Laubwald gelangen wir auf eine Almwiese mit Blick auf die Hütten der Stuhlalm (1.467m), welche wir nach ca. 2 Std. 15min erreichen. (Bewirtschaftet von Mitte Mai bis Oktober). Hier besteht die Möglichkeit zu einem kurzen Abstecher zur Theodor Körner Hütte 1.458m.





 

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Stuhlalm-Theoder Körner Hütte - AB Sulzkaralm

Weiter geht es auf dem A01 mit Ausblick auf den dominanten Gipfel der Bischofsmütze (2.458m) in das Stuhlloch und von dort weiter über die angelegten Stufen auf die Durchgangsscharte (1.601m). Danach folgt eine leicht ausgesetzte, mit einer Seilsicherung versicherte Stelle, welche aber ohne weitere Probleme passiert werden kann. Weiter geht der Weg über tiefgrüne Almweiden und Latschenfelder immer auf derselben Höhe verlaufend mit imposantem Ausblick auf die Gosauer Dolomiten.

Von der Abbiegung zur Mahdalm besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher auf die Sulzkaralm (1.543m) unter dem Leckkogel. Die Sulzkaralm wird in den Sommermonaten von 2 äusserst hübschen Sennerinnen bewirtschaftetet!





 

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AB Sulzkaralm - Hofpürglhütte

Nach einem kurzen Anstieg zurück auf den Steig setzen wir unseren Weg rund um den Leckkogel fort. Vorbei an der Abzweigung zur Arzbergalm gehen wir weiter der Hofpürglhütte (1.705m) zu, welche wir nach gut 5 Std. Gehzeit erreichen und uns nach eine ausgiebigen Mahzeit auf die erste Übernachtung vorbereiten.





 

TAG 5 HOFPÜRGLHÜTTE - DACHSTEINSÜDWANDHÜTTE



 

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Hofpürglhütte - Gab Steiglweg-Linzerweg

Den zweiten Tag unseres Dachsteinrundwanderweges beginnen wir gut ausgeschlafen um 6:00 Uhr morgens ausgehend von der Hofbürglhütte in Richtung N bis zur Gabelung Steiglpass / Rinderfeld.



 

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Gab Steiglweg-Linzerweg - Rinderfeld

Von der Gabelung Steiglweg geht es unter der atemberaubenden Kulisse der Bischofsmütze weiter dem Linzersteig Weg Nr. 601 folgend, an der Abzweigung zur Oberhofalm vorbei auf das Rinderfeld, einem wunderschönen tiefgrünem Almboden unter dem Gosaustein.



 

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Rinderfeld - Sulzenhals

Vom Rinderfeld gehen wir über einen tiefgrünen, saftigen Almboden weiter. Vorbei an massiven Steinblöcken, uralten, knorrigen Zirben und Lärchen.

Der Weg verläuft am südöstlichen Ende des Rinderfeldes durch einen Hochwald, dem Lammerrach und relativ steil ansteigend weiter auf die Sulzenschneid. Auf der Sulzenschneid angekommen finden wir ein Kreuz, an welchem wir auf unserem Weg Nr. 617 unterhalb bis zum Sulzenhals vorbeigehen.





 

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Sulzenhals - Dachsteinsüdwandhütte

Von der Sulzenschneid (1.990m) zum Sulzenhals (1.827m) gehen wir den Rücken entlang durch ein Latschenfeld ein kleines Teilstück bergab bis auf ca. 1.900m in Richtung Bachlalm bis zur Weggabelung 639 / 638 und den Wegen Nr. 614 / 617.

Wir setzen unseren Weg auf dem Weg Nr. 617 nach links über das bereits weithin sichtbare, grosse Geröllfeld unter dem Torstein fort. Vorbei an der Abzweigung des Weges Nr. 614 zum Torstein in Richtung Osten auf das "Tor", auch das "Thörl" genannt (2.033m) zu.

Vom Tor ("Thörl") geht es nun in einigen Serpentinen relativ steil bergab auf den Torboden, von welchem wir unser heutiges Tagesziel, die Dachsteinsüdwandhütte bereits zum ersten Mal erblicken.
Wir folgen den Spuren der Bibelschmuggler auf dem Pernerweg über den Torboden, vorbei an unzähligen Steinblöcken und Gämsen durch das Kar fort, bis wir nach einem kurzen, aber steilen Anstieg unser Ziel, die traditionsreiche Dachstein-Südwandhütte erreichen.

 





 

TAG 6 DACHSTEINSÜDWANDHÜTTE - GUTENBERGHAUS



 

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Dachsteinsüdwandhütte - Talstation Hunerkogel-Seilbahn - Hun

Von der Dachstein-Südwandhütte gehen wir ca. 35min bergab zur Talstation Hunerkogel-Seilbahn in 1.700m. Kräftesparend fahren wir mit der Dachstein-Gletscherbahn in 7 min. die 1.000 HM auf den Hunerkogel in 2.700m.

Die Bahn beginnt um 08:00.
Für das "Sonnenaufgangsgondeln" ab 05:00 ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Auffahrt mit Sonnenaufgangsgondel zum Dachsteingletscher (Donnerstags) ist „das" Erlebnis u. man startet dadurch sehr früh zur Wanderung über den Stein bis zum Guttenberghaus.

Als sehenswert gilt der neue Sky Walk, eine über die Felswand hinausragende Aussichtplattform mit Glasboden am Hunerkogel.

Alternative:

Für Geübte und Trittsichere geht es in ca. 1,5 Stunden von der Dachsteinsüdwandhütte durch die Schwadering über die Hunerscharte bis zum Hunerkogel.

Unmittelbar hinter der Südwandhütte beginnt der Aufstieg (Weg Nr. 615), welcher sich in steilen Serpentienen die nächsten 800 Höhenmeter durch das Kar der Schwadering bis zum Einstieg durch die Hunerscharte emporwindet.
Knapp oberhalb des Einstieges der Hunerscharte zweigt links der sehr schwierige Sky Wlak Klettersteig (E) ab. Dieses anspruchsvolle Teilstück (Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherhiet sind Grundvorraussetzung) ist gut gesichert und führt die letzen 200 Höhenmeter spektakulär, direkt unter dem Sky Walk hinauf bis zum Gletscherrand. Das letzte Teilstück der Kletterpassage führt uns linkerhand über die Felswand direkt über die Brüstung (Markierung auf dem Geländer) der Bergstation auf die Plattform der Dachstein Gletscherbahn.





 

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Hunerkogel - Landfriedtal

Von der Bergstation am Hunerkogel gehen wir in Richtung N geradewegs über den Gletscher auf den "Kleinen Gjaidstein" zu und biegen kurz unter der Bergrettungshütte, 2.646m auf dem Weg Nr. 674 nach Osten in Richtung Stein ab. Über den Gletscher gehen wir rechterhand an der Grenze zwischen Gletscher und Felsausläufer, am Mitterstein an einigen bereits freistehenden Liftstationen vorbei.

Der Weg über die fast endlos scheindende "Landschaft am Stein". ist mittels gelber Markierungstafeln, farbigen Markierungen, Steinmandl, sogenannten "Tauben" und Markierungsstangen gut markiert. Bei einfallendem Nebel oder einem Wetterumschwung ist äusserste Vorsicht geboten.

Hinter dieser, eher, einer Mondlandschaft gleichenden Gegend, zeigen sich hinter dem Auslauf des Schladminger Gletschers, in einer Reihe aufgefädelt die Gipfel von Stoderzinken, dem Kammspitz und im Hintergrund der markante Rücken des Grimmings, 2.351m.

Auf unserer Wanderung über den Stein gehen wir stundenlang in völliger Menschenleere unmittelbar hinter dem massiv des Landfriedsteins, bis wir zur Gabelung 674 und dem Ramsauer Höhenweg 618 im Landfriedtal gelangen.





 

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Landfriedtal - Gutenberghaus

Von der Gabelung, Ramsauer Höhenweg 618 mit unserem Weg Nr. 674 gehen wir in Richtung O aus dem Landfriedtal. Nach ca. 300m nach S linkerhand vorbei am Eselstein, 2.556m.

Über eine leicht ausgesetze, jedoch gut versicherte Passage geht es durch das hügelige Gelände weiter in Richtung Feisterscharte, 2.190m.

Auf der Feisterscharte angelangt, biegen wir rechterhand zum bereits ersichtlichen, einladenden Gutenberghaus auf 2.147m ab.





 

TAG 7 GUTENBERGHAUS - STODERZINKEN



 

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Gutenberghaus - Grubach (AB Silberkarhütte)

Sehr einsam, aber auch faszinierend ist die Wanderung vom Gutenberghaus über die Grafenbergalm zum Stoderzinken, welche wir in aller Frühe von unserem Nachtquartier, dem Gutenberghaus (2.147m) mit einem leichten Anstieg auf die Feisterscharte (2.198m) beginnen.

Nach dem kurzen Anstieg, geht es gleich wieder leicht fallend im Schatten des Sinabells (2.349m) auf dem Weg Nr. 618 in Richtung Seetalsee, eher als Silberkarsee oder auch unter Höllgraben bekannt. Auf einem auslaufendem Rücken gehen wir am in allen Blau- und Grüntönen schillernden Silberkarsee vorbei und kommen nach ca. 1 Stunde Gehzeit auf die markante Ebene "Grubach" (1.923m).





 

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Grubach - Grafenbergalm

Auf der "Grubach", dieser eigenartigen, bemoosten Hügellandschaft teilen sich die Wege 66 links zum Silberkarsee in den Höllgraben, rechterhand auf dem 619er in die Silberkarklamm. Nach ca. 50m biegt der Weg Nr. 619 rechterhand auf die Modereckalm und die Mieserscharte von unserm 618ener Weg ab.
Am Hundsegg gehen wir vorbei an der Gabelung Luseralm und Burgstaller und weiter durch einen dichten Latschengürtel immer auf der selben Höhe bis in ein kleines Kar direkt unter der Türlwand.
Aus dem Kar, gehen wir leicht ansteigend geradewegs auf den Gipfel des "Grafenberger Miesberg" 2.202m zu. Direkt vor den Geröllhalden unter den Felswänden biegt der Steig leicht ansteigend nach N in die Luserpfanne.
Von der Luserpfanne aus eröffnet sich uns ein herrliches Panorama auf das Dachsteinplateau, die Landschauft "Auf dem Stein" bis hin zum "Toten Gebirge".
Am Sattel angekommen geht der Weg auf der Nordseite des "Grafenberger Miesberg" und des "Kufsteins" durch schütteren Hochwald. Über Almböden durch die Luser Pfanne, vorbei an der "Roten Wand" immer leicht fallend bis auf die saftigen Weideflächen der "Grafenbergalm" (1.783m).





 

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Grafenbergalm - AB Notgasse

Sehr einsam, aber auch faszinierend ist die Wanderung von der Grafenbergalm zum Stoderzinken.

Vom Almboden der Grafenbergalm gehen wir linkerhand nach N in den Hochwald hinein, Markierung Dachstein Rundwanderweg gut ersichtlich. Wir gehen weiter in Richtung Brünnerhütte Weg Nr. 618.
Ca. 100m nach der letzten Hütte befindet sich der nächste Wegweiser mit der Weg Nr. 666 in Richtung Krippenstein.

Wir setzen unseren Weg fort und kommen nach 15 min. Gehzeit zu einen herrlichen Panorama Platz direkt oberhalb vom Grafenbergsee, welcher sich uns in seinen schönsten Türkistönen präsentiert. Wir blicken ein letztes Mal zurück auf die Grafenbergalm.

Der Weg verläuft weiter durch ein total hügeliges, stark kupiertes Gelände (Verlaufen wäre hier nicht sehr ratsam, Markierung sind aber gut vorhanden).
Nach kurzer Gehzeit kommen wir zur Gabelung Ahornsee und Brünner Hütte. Nach einem kurzen Ansteig kommen wir zum "Schwiegermuttersprung", ein auf einem Felsvorsprung vorgelagerter Baumstumpf mit einer scherzhaft angedeuteter Absprungmöglichkeit für Schwiegermütter. Ein Absprung in den ca. 100m darunterliegenden Ahornsee wäre aufgrund der Höhe nicht empfehlenswert und ist daher unbedingt davon abzuraten!!

Am weiteren Verlauf des Weges gehen vorbei an einigen Dolinen und Warnschildern "Vorsicht Doline".

Nach 1 Std. 45 min. Gehzeit kommen wir zur Gabelung "Notgasse 45 min." und "Brünnerhütte" mit 2 Stunden Gehzeit.
Wer mit offenen Augen den Weg fortsetzt, kann bereits ab dieser Gabelung einige Meter vom Weg entfernt die ersten Felsbilder entdecken.





 

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AB Notgasse - Stoderzinken

Durch ein einem Urwald ähnliches, teilweise sehr unwegsames Waldstück mit bemoost liegenden Bäumen geht es weiter in Richtung Brünner Hütte. Diese erreichen wir nach nach 1 Std und 45 min. Gehzeit durch ein kurzes Teilstück mit einem herrlich bunten Lärchenwald.
Nach einer kurzen Einkehr bei der Brünner Hütte (1.737m) setzen wir unseren Weg auf den Gipfel des Stoderzinken (2.048m) fort. Der Gipfel bietet einen wunderbaren Ausblick auf den Dachstein, die umliegenden Gipfel der Schladminger Tauern und des Toten Gebirges.

Vom Gipfel gehen wir noch ca. 45min. hinab zu unserem nächsten Quartier, dem mit allem Komfort ausgestatteten Steiner Haus (1.872m). wartet.

Das GH Steiner liegt direkt am Ende der Stoderzinken-Höhenstraße und ist somit direkt mit Gröbming verbunden.





 

TAG 8 STODERZINKEN - PICHL-KAINISCH



 

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Steiner Haus - Notgasse

Vom Steinerhaus gehen wir hinab zur Brünner Hütte und von dieser in Richtung NW zurück zur Abzweigung "Notgasse". (Nicht wie in der Karte eingezeichnet zu Schildenwangalm sonder direkt zur Notgasse!)

Der Weg ist neu markiert und gut zu finden. Nach einem kurzen Waldstück gelangen wir auf einen Forstweg direkt an der grossen Wiesmahd, einer freien Wiesenfläche mitten im bewaldeten Umfeld. Auf dem Forstweg (neu, in der Karte noch nicht eingezeichnet!) gehen wir linkerhand ohne ersichtlicher Markierung weiter. Nach der ersten Kehre verlassen wir den Forstweg und biegen bei einem Gatter rechts ab und folgen der Markierung "Notgasse".

Nach einem kurzen Waldstück erreichen wir die Notgasse, eine ca. 500m lange enge, düstere Felsklamm mit historisch wertvollen und unbedingt schützenswerten Felsritzungen. (Denkmalschutz - nicht beschädigen).

Darstgestellte Symbole, wie der Weltenbaum, Leitern, Buchstaben, Ackergeräte, frühzeitliche Schutzsymbole etc. sind durchaus gut zu erkennen.

Die Felsritzungen befinden sich meist sehr tief am Boden und sind aufgrund der langen Schneelage bis in die Sommermonate, nicht immer gleich zu erkennen. Manche davon sind bereits stark verwittert und einige leider von diversen Besuchern überzeichnet. Die Felsbilder sind bis zu 2.000 Jahre alt! Eine genaue Datierung war bis dato nicht möglich.

Wir folgen dem uralten Saumpfad durch die von bis zu 60m hohen Felswänden umrandete Schlucht.

 





 

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AB Notgasse - Viehberg Alm

Kurz nach der Notgasse kommt man auf einen weiteren Forstweg dem man bis zur Brandalm 1.290m folgt, welche man nach ca. 2 Std Gehzeit inkl. ausgiebiger Höhlenforschung erreicht.

Unmittelbar nach der Brandalm biegt der Weg links vom Forstweg ab und geht in einen Waldweg über. Nach kurzer Gehzeit im Wald gelangen wir zu einer weiteren Gabelung von 2 Waldwegen. Wir gehen linkerhand auf dem Weg Nr. 94a weiter, welcher nach kurzer Zeit in einen Steig übergeht.
Nach 30 min. Gehzeit kommen wir auf einer Hochebene zu einer Weg-Gabelung: der DRWW von der Notgasse/Gutenberghaus kommend, nach rechts Gröbming, nach links Viehbergalm. Der sogenannte "Bettlersteig" führt uns linkerhand weiter auf die in den Sommermonaten bewirtschaftete Viehbergalm, einem kleinen Almdorf auf 1.445m.

Eine Übernachtungsmöglichkeit für max. 10 Personen bietet die Ritzingerhütte.Als eventuelle Abstiegsmöglichkeit nach Gröbming bietet sich der Weg Nr.28 durch die "Ofen" an.





 

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Viehberg Alm - Steinitzen Alm

Wald, Almen und aussichtsreiche Gipfel prägen die Überquerung des Plateaus nach Bad Mitterndorf.

Von der Viehbergalm gehen wir, vorbei an der Simeterhütte nach Osten bis in die landschaftlich nicht gerade reizvolle Schottergrube am Ende des Almbodens, wo wir einen informativen Wegweiser mit allen Richtungen vorfinden.
Vom linken Rand der Schottergrube geht der Weg in den Wald über und nach einigen Metern befinden wir uns, abseits des Schandfleckes in unberührter Natur wieder.

Auf den nächsten hundert Metern bedarf es einiger pfadfinderischer Fähigkeiten, da sich die Markierung und der Verlauf des relativ steilen Weges teilweise nur schwer erahnen lässt. Als einzige Orientierunghilfe dienen die sogenannten "Tauben", Steinmandln. Nach einigen Minuten Gehzeit unterqueren wir einen liegenden ausgeschnittenen Baumstamm. Von dort an ist der Weg wieder ohne Probleme vorhanden. Der weitere Verlauf des Weges auf ca. 1.700m durch die karstige Landschaft ist gemütlich und eben durch einen bunten Hochwald mit gelben Lärchen und Zirben. Kurz vor dem Hochmühlecks (1.731m) erwartet uns noch ein kurzer Anstieg bis zum Gipfelkreuz.
Das Gipfelpanorama auf die umliegende Bergwelt ist schier grenzenlos und atemberaubend.

Der Abstieg vom Gipfel des Hochmühlecks geht in Richtung O vom Gipfel gut markiert in Richtung Steinitzen Alm und Mühlreith weiter. Zuerst über eine kleine Hochebene und in weiterer Folge etwas steiler über einige Serpentinen mit Blick auf Kainisch und Bad Mitterndorf.
Nach 20 min. erreichen wir die ersten Hütten der Goseritzalm (1.419m). Geradewegs über die Alm bis an einen markanten Stein am unteren Ende der Alm (auf der westlichen Seite befindet sich eine Felritzung) und gehen dem Weg folgend durch den Wald.
Auf dem alten, groben Karrenweg geht es weiter relativ steil bergab. Über einen alten Steindamm kommen wir zu einer Kreuzung mit einem Bildstock, queren den Weg und gehen entlang der markanten Felswände dem Almweg folgend hinaus.
Auf ca. 1.250m kommen wir auf eine riesige Hochfläche mit herrlichem Panorama auf den Grimming, der Wegweiser zeigt uns den Weg in Richtung Steinitzen Alm. Wir folgen dem Forstweg ca. 300m, zweigen dann linkerhand Richtung Steinitzen Alm ab.

Als alternative Übernachtungsmöglichkeit bietet sich noch der GH Stieger (Streichelzoo) in Mühlreith oder die Kohlröserlhütte direkt am Ödensee an.

 





 

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Steinitzen Alm - Strummen-Mühlreith

Durch eindrucksvolle Naturlandschaften, vorbei an geheimnisvollen Karstquellen führt der Dachstein Rundwanderweg fast eben durch das naturbelassene Koppental bis Hallstatt.
Von der Steinitzenalm gehen wir linkerhand in Richtung Mühlreith/Ödensee, vorbei am GH Stieger (Streichelzoo) bis in die Ortschaft Mühlreith.
In Mühlreith eröffnen sich uns 2 Möglichkeiten: über die Strummen (Karstquellen) zum Ödensee oder über die kürzere Alternative südlich des Bahndammes bis kurz vor den Ödensee.





 

Mühlreith - Pichl

Vom Ortsteil Mühlreith der Gemeindestraße ca. 100m nach N folgen. Nach links (NW) abzweigen und dem am Waldrand verlaufenden Weg ca. 100m bis zur nächsten Weg-Gabelung folgen. Die ÖBB-Trasse queren und auf dem in nördliche Richtung führenden Fußweg in das Ortszentrum von Pichl, dem eigentlichen Ausgangspunkt dieser Wanderung.



 
Autor der Tour: Roland Kurz

Linktipps

Hofpürglhütte


Adresse:

OeAV Sektion Linz


Telefon: +43/6453/8304
Internet: http://www.oeav.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0108

Dachsteingeltscherbahn


Adresse:


Internet: http://www.planai.at/planai_dachstein/infos/dachstein_gletscher/infos_d_1421_DEU_HTML.htm

Ramsau


Internet: http://www.ramsau.com
eMail: info@ramsau.com

Notgasse

Die Felsbilder der Notgasse auf dem Dachsteingebirge sollen dem Massentourismus geopfert werden!
"Der neue Dachsteinrundwanderweg"
"Der Tourismus zerstört, was er sucht - nachdem er es findet!"

Am 2. 7. 2006 haben Mitglieder der ANISA, Verein für alpine Forschung eine Begehung und fotografische Dokumentation der Notgasse durchgeführt. Anlass dazu war die Markierung eines neuen Wanderwegs durch diese unter Natur- und Denkmalschutz stehende Felsbildzone. Das bedeutet, dass in der Notgasse weder etwas verändert werden darf (nicht einmal der Steig!) noch dass die Felsbilder zerstört werden dürfen.
Internet: http://www.anisa.at/notgasse%20zerst%C3%B6rung.htm

Stoderzinken


Internet: www.stoderzinken.at

Bilder aus der Notgasse


Internet: http://www.urgeschichte.de/felsbilder/Oesterreich_1.htm

Hallstatt


Internet: http://www.hallstatt.at/



Bibelsteig

Der geschichtsträchtige Bibelsteig Während der Verbotszeit des evangelischen Glaubens „wanderten" die Ennstaler Bauern auf dem "Bibelsteig" auf heimlichen, abgeschiedenen und uralten Schmugglerpfaden nach Gosau. Durch intensive Handelsbeziehungen bezogen sie Bibeln aus dem süddeutschen Raum und schmuggelten die dort erworbenen Bibeln ins Ennstal.Dieser so genannte „Bibelsteig" beginnt in Gosau als Austriaweg unterhalb des Gosaukammes, führt als Linzerweg unterhalb des Gosausteins zur Hofpürglhütte, als Pernerweg am Fuß der Dachstein-Südwände bis nach Ramsau. Eine Wanderung voll landschaftlicher Schönheit in alpiner Höhenlage. Die Wanderung auf historischen Spuren lässt einen neben den Schönheiten die Ramsauer Glaubensgeschichte bewusst werden. Die ersten beiden Tagesetappen, der Austria - Linzer - und Pernerweg, sind identisch mit dem Ramsauer Bibelsteig, einem Schmugglerpfad, auf dem während der Gegenreformation, unter hohen Gefahren, Bibeln aus dem süddeutschen Raum in die protestantische Ramsau gebracht wurden. Unterschiedliche Schicksale mussten die
Bewohner von Bad Goisern, Gosau und Ramsau erdulden, wenn sie nicht bereit waren, dem Protestantismus abzuschwören...


Dachstein und Gosaukamm

Korallenriffe, bis zu 3.000 m über dem Meer. So ist der Dachstein und der Gosaukamm ein riesiges,versteinertes Korallenriff, das sich heute bis knapp unter 3.000m Seehöhe erstreckt. Wanderer werden sich auf diesem Rundweg immer wieder auf dem zerklüfteten Boden eines Urmeeres (Tethysmeer, aus dem Trias stammend) bewegen und etwas Achtsamkeit vorausgesetzt, auch eine Vielzahl fossiler Meereslebewesen entdecken können. Wie z.B. versteinerte Korallen, Schnecken, Muscheln und Ammoniten. Wer sich dafür besonders interessiert wird u.a. in der Gosau bei der Steinschleiferei Gapp und in der Ramsau bei Mineralien Plut fündig. Besonders bekannt ist die Kuhtritt Muschel (so wird sie auf Grund ihres herzförmigen Umrisses von den Bewohner dieser Landschaft genannt); die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Megalodonten. Der typische gebankte Dachsteinkalk der Südwand ist an die 200 Millionen Jahre alt und wurde im ruhigen Wasser einer tropischen Lagune gebildet, aus Überresten von Abermillionen abgestorbener Wasserbewohner.


Ausrüstung und Verpflegung

Für den Teilabschnitt über den Stein unbedingt ausreichend Gertänke und Verpflegung mitnehmen. Hohe Schuhe und eine Regenausrüstung sind ebenso
eine unbedingte Notwendigkeit wie gutes Kartenmaterial und oder ein GPS - Gerät. (Batterien auf ausreichende Ladung vor Antritt der Tour
prüfen!) Stöcke sind für diese Tour auf alle Fälle von Vorteil, besonder Vorsihct ist an den Übergängen zwischen GLetscher und Stein
gegeben. Auch Stein mit bis zu einem Duchmesser von 3-4m können aufgrund der Ausgletscherung sich als ziemlich wackelig erweisen!

Bodo Hell


Internet: http://www.bodohell.at/

Dolinen


Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Doline

Peter Gruber "Die Notgasse"

Peter Gruber erzählt von Höhepunkten und Katastrophen im Leben von vier Brüdern, den Söhnen des Bauern von Gundagrin. Hintergrund sind die spätmittelalterliche Hochblütezeit der Almwirtschaft auf den Dachstein-Almen, die Lehre Luthers, die Reformation und der Aufstand der Bauern im Jahre 1525. Die „Notgasse“ ist eine reale, schmale Schlucht, nur für Fußgänger begehbar. Wahrscheinlich war sie früher ein Weg für Almleute, Schmuggler, Säumer. Heute gilt der Ort als eine bedeutende Felsritzbild-Station in den Alpen. Die „Notgasse“ wird im Roman zum zentralen Ort verschiedener Ereignisse. „Notgasse“ steht aber auch symbolisch für die beschriebene Epoche.
Internet: http://www.peter-gruber.com/main/notgasse_main.html

Der Soleweg


Adresse:

Der Soleweg zählt zu den schönsten Wanderwegen Österreichs und führt neben dem Hallstätter See und dem Fluss Traun zwischen Bergen und Dörfern durch das Innere Salzkammergut. Er folgt der 1607 erstmals durchgehend in Betrieb genommenen Rohrleitung von Hallstatt nach Ebensee. Da die Sole vom Rudolfsturm weg mit leichtem Gefälle hinunter rinnt, führt der Weg beständig sanft bergab. Der Soleweg ist insgesamt etwa 42 km lang (fast die Länge des Marathonlaufes) und bietet in den vier Etappen eine Fülle für die Gegend typische Themen. 


Internet: http://www.hallstatt.net/publisher/articleview/action/view/frmArticleI

"Erlebnis Ödensee"


Adresse:

Natur- und kulinarisches Erlebnis "Ödensee" 

Die Themenstationen am Rundweg geben Auskunft über "Leben im Wasser", Hochmoor und Torfstich" sowie "Wald und Karst".

Nach der Seerunde kehren wir bei der Kohlröserlhütte am Ödensee, Jausenstation Stieger auf eine Stärkung ein.
Je nach Jahreszeit,können Sie regionale Köstlichkeiten, Steirische Spezialitäten, Gerichte vom heimischen Lamm, Rind, Wildgerichte, Fischspezialitäten und hausgemachte Mehlspeisen genießen.

 
Standorte

Gastronomie

Jausenhütte Koppental, Gablonzer Hütte, Brünnerhütte, Gasthaus Steinerhaus, Steinitzen Alm, Kohlroeserlhuette, Goiserer Huette, Jausenstation Stieger, Mostschänken in Sarstein, Gasthaus Koppenrast
 

Orientierung

Bad Goisern, Hallstatt, Obertraun, Kainisch, Pichl, Ödensee, Gosau
 

Interessantes

Pan Goiserer Aussicht am Sarstein, Pan Hütteneckalm, Panorama Sarstein, Pan Wiesberghaus, Hallstatt Spielplatz, Vorderer Gosausee, Dachstein Sky Walk, Notgasse Felszeichnungen, Salzhaus, Bahnhof Bad Aussee, Pan Blick auf Hallstatt, Strummen (Karstquellen), Ödensee und Moore, Tourismusbüro Hallstatt, Tourismusbüro Bad Goisern, Tourismusbüro Gosau, Tourismusbüro Obertraun, Tourismusbüro Ramsau, Blick auf Hallstättersee, Blick auf Ort Sarstein, Blick auf das Thor, Panorama Am Stein, Blick auf die Hofpürglhütte, Rinderfeld, Blick zum Grafenbergsee, Blick zum Guttenberghaus, Blick zum Grubach, Blick zum Silberkar, Blick vom Silberkar, Blick vom Stoderzinken, Panorama Brandalm, Blick vom Hochmühleck im Sommer, Blick zurück mit Durchgangsscharte, Obere Rinderhalt, Oberes Rinderfeld, Pan Hallstatt Kirche, Panorama Hofpürglhütte, Panorama Strummen-Ödenseemoor, Gemeindeamt Pichl-Kainisch, Tragl, Rosskogel Sommerpanorama, Panorama Rosskogel 2
 

Beherberger

Hotel "Gasthof Zauner-Seewirt" ***, Hotel Gasthof Goiserer Mühle ****, Hotel Restaurant Goisererhof ***, Landhotel Agathawirt ***, Austriahütte, Stuhlalm Hütte, ÖAV Hofpürglhütte, Guttenberghaus, Viehbergalm, ÖAV Theodor Körner Hütte
 
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