Alpinregeln - Notruf - Verhalten in Bergnot

Alpines Notsignal:
Innerhalb einer Minute sechsmal in regelmäßigen Abständen ein Zeichen geben danach Pause von einer Minutedarauf wieder sechsmal in der Minute ein Zeichen geben - solange bis Antwort erfolgt! Antwort der Rettungsmannschaft:
Innerhalb einer Minute wird dreimal in regelmäßigen Abständen ein Zeichen gegeben. Die Zeichen können sein: Hörbar
(lautes Rufen, Pfeifen, Schießen und dgl.) Sichtbar (weißes Tuch, Spiegelung, Bewegen eines weithin sichtbaren Gegenstandes, Laterne und dgl.)

Nein Wir brauchen keine Hilfe
Ja Wir brauchen Hilfe

Hubschrauberanflug:

Optisch bemerkbar machen

Notrufnummern:
Alpin-Notruf Bergrettung: 140
Notruf Rotes Kreuz: 144
Notruf Polizei: 133
Euronotruf: 112

Bemerkung zum Euronotruf 112

Es kann passieren, dass man bei einem alpinen Notfall keinen Empfang mit seinem Handy hat. In dieser Situation kann man das Handy ausschalten und nach dem Wiedereinschalten statt dem PIN-Code die Nummer 112 wählen. Dadurch sucht das Handy automatisch das stärkste Funknetz.

Farbkennzeichnung von WANDERWEGEN

In den Detail-Infos und den animierten Wander-Routen werden die Schwierigkeitsgrade auf Wegweisern analog den im Wegekonzept des Landes Steiermark für Wanderwege vorgesehen Farben wie folgt dargestellt

 

Grau für Aluminium, Gelb für Verkehrsgelb, Rot für mittelschwere Routen, Schwarz für schwere Routen

Wanderwege sind gut und lückenlos markiert, ausreichend breit, zumeist nur mäßig steil, nicht ausgesetzt und auch bei schlechtem Wetter gefahrlos begehbar. Wanderwege können von jedermann, auch von Kindern und älteren Menschen, mit gutem Schuhwerk und üblicher Wanderausrüstung gegangen werden.

Bergwanderwege sind gut und lückenlos markiert, überwiegend schmal, oft steil angelegt und führen mitunter ausgesetzt durch das Gelände oder queren steile Berglehnen. Bei schlechtem Wetter erfordert das Begehen von Wanderwegen besondere Vorsicht. Bergwanderwege stellen besondere Ansprüche an Bergtüchtigkeit und Ausrüstung der Wanderer.

Mittelschwere Bergwanderwege: Wanderwege- und Bergwanderwege mit teilweise schmalen und abschüssigen Wegstrecken. Für trittsichere Personen mit entsprechender körperlicher Verfassung und gutem Schuhwerk, Schwindelfreiheit bedingt notwendig.

Schwere Bergwanderwege: Wanderwege- und Bergwanderwege mit schmalen, abschüssigen oder ausgesetzten Passagen. Nur für Geübte geeignet. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt notwendig, zum Teil große Höhenunterschiede, Konditionsstärke und entsprechende Ausrüstung (Schuhwerk, Regenkleidung, Verpflegung) erforderlich. Bei schlechtem Wetter ist das Begehen gefährlich.

Farbkennzeichnung von SKITOUREN und LANGLAUFLOIPEN

In den Detail-Infos und den animierten Schitouren-Routen werden die Schwierigkeitsgrade auf Wegweisern von :mediasoft analog den im Wegekonzept des Landes Steiermark für Wanderwege vorgesehenen Farben sinngemäß wie folgt dargestellt:

Langlaufloipen können von Jedermann, die entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt, auch von Unerfahrenen bzw. Neueinsteigern begangen und abgefahren werden.

Schitouren ohne besondere Anforderungen führen meist durch mäßig steiles Gelände im Wald-/Almenbereich, mitunter im Kammbereich. Schitouren ohne besondere Anforderungen können von Jedermann, die entsprechende Ausrüstung und körperliche Eignung vorausgesetzt, auch von Unerfahrenen bzw. Neueinsteigern begangen und abgefahren werden.
Mittelschwere Schitouren mit teilweise abschüssigen Passagen auf steilen Berglehnen, die besondere Vorsicht und hohe Ansprüche an Bergtüchtigkeit und Ausrüstung (z.B. Harscheisen) der Schitourengeher voraussetzen. Gute körperliche Verfassung, Grundkenntnisse in Lawinenkunde und entsprechende Ausrüstung sind dabei selbstverständlich.

Schwere Schitouren mit steilen Berglehnen und abschüssigen Passagen mit mehr als ca. 35 Grad Neigung, die besondere Vorsicht und hohe Ansprüche an Berg- bzw. Fahrtüchtigkeit und Ausrüstung (z.B. Harscheisen) der Schitourengeher voraussetzen. Sehr gute körperliche Verfassung, bergsteigerische Erfahrung, entsprechende Ausbildung und Kenntnisse in Lawinenkunde sowie entsprechende Ausrüstung werden dabei vorausgesetzt.

Lawinensicher? Europäische Gefahrenstufenskala (Stand Oktober 1995)

  1. Gering
    Die Schneedecke ist allgemein gut gefestigt und stabil. Auslösung ist allgemein nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen extremen Steilhängen möglich. Spontan sind nur kleine Lawinen (sogenannte Rutsche) möglich. Allgemein sichere Tourenverhältnisse.

  2. Mäßig
    Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, sonst allgemein gut verfestigt. Auslösung ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten. Unter Berücksichtigung lokaler Gefahrenstellen günstige Tourenverhältnisse.

  3. Erheblich
    Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Schitouren erfordern Erfahrung in der Lawinenbeurteilung; Tourenmöglichkeiten stark eingeschränkt.

  4. Groß
    Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringerer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten. Schitouren erfordern viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung; Tourenmöglichkeit stark eingeschränkt.

  5. Sehr groß
    Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen auch im mäßig steilen Gelände zu erwarten. Schitouren und Variantenfahrten sind allgemein nicht möglich.

  6. Steilhänge: Hänge steiler als 30°
    Zusatzbelastung - groß: z. B. Schifahrergruppe ohne Abstände, Pistenfahrzeug, Lawinensprengung
    Zusatzbelastung - gering: z. B. einzelne Schifahrer, Fußgänger

Linktipp: www.lawinen.at


 

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